Wie bringe ich mein schläfriges Baby zum Stillen?

Ein schläfriges Baby lässt sich oft durch Hautkontakt aktivieren. Lege dein Baby dafür nackt, nur in Windel bekleidet, auf deine Brust. Durch die direkte Haut-zu-Haut-Verbindung spürt es Wärme, Herzschlag und vertraute Nähe, was die Aktivität und Saugbereitschaft fördert.
Frühe Hungerzeichen erkennen
Babys zeigen Hunger auf unterschiedliche Weise. Es ist wichtig, die frühen Signale zu erkennen, bevor das Baby unruhig oder laut wird. Dazu gehören:
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Mundbewegungen wie Saugen, Lecken oder Öffnen des Mundes
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Nesteln mit den Händen oder an der eigenen Wange/Brust spielen
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Kopf drehen (rooting reflex) – das Baby sucht nach der Brust
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Leichte Unruhe oder Bewegungen der Beine und Arme
Wenn diese Zeichen sichtbar werden, ist dein Baby bereit zu trinken. Später auftretende mittlere Hungerzeichen können sein:
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Lautes Schmatzen oder Suchbewegungen
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Stimmliche Laute wie Quietschen oder Wimmern
Und späte Hungerzeichen, die auf hohen Stress hinweisen, sind:
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Schreien
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Starkes Anspannen des Körpers oder unruhiges Zappeln
Stillbeginn bei einem schläfrigen Baby
Wenn du erste Hungerzeichen bemerkst, gleite dein Baby langsam zur Brust, bis es deine Brustwarze erreicht. Lass es selbständig andocken, damit es eigenständig saugen und trinken kann.
Sollte dein Baby auf diese Weise nicht trinken wollen, probiere andere Stillpositionen aus. Manchmal hilft eine Veränderung der Lage, um das Baby aktiver und aufnahmebereiter zu machen.
